Das Tagebuch der Anne Frank (Sommer 2005)
Das Tagebuch der Anne Frank ist ein Werk der Weltliteratur. Die Jüdin Anne Frank führte es zwischen ihrem 14. und 16. Lebensjahr vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 (drei Tage vor ihrer Verhaftung), anfänglich in der Wohnung am Merwedeplein, den größten Teil aber im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 (heutiges Anne-Frank-Haus) in Amsterdam. Dort versteckte sie sich zwei Jahre lang mit Familienangehörigen und Bekannten vor den Nationalsozialisten, um der Deportation und Ermordung zu entgehen.
Nach der Verhaftung der Familie Frank nahm deren Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es so vor dem Zugriff der Gestapo. Das Tagebuch übergab sie nach dem Krieg an Annes Vater Otto Heinrich Frank, der als einziger den Krieg überlebt hatte. Ihr Vater veröffentlichte die Aufzeichnungen. Sie wurden in 55 Sprachen übersetzt und machten die Autorin zu einem der bekanntesten Opfer des Holocaust. 2009 wurde das Tagebuch von der UNESCO in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
Die CrewNoch heute wird dieses Stück häufig im Deutschunterricht gelesen, da es den geschichtlichen Zusammenhang zum „Nationalsozialismus" verdeutlicht.
Unter der Regie von Hans-Jochim Eggers haben wir im Mai 2005 das Stück auf die Bühne gebracht.
Zehn Jugendliche waren mit großem Enthusiasmus dabei und schafften es bei jeder Aufführung, ihr Publikum zu ergreifen; es flossen viele Tränen. Auch mit diesem Stück war Mimikri beim Kirchentag 2005 in Hannover vertreten.
Darsteller:
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Miep Gies |
Anna Davids |
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Herr Kraler |
Andreas Kraus |
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Otto Frank |
Michael McCrae |
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Edith Frank |
Anita Wester |
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Anne Frank |
Vanessa Hertz |
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Margot Frank |
Romina Hertz |
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Herrmann van Daan |
Erik Schmidt |
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Frau von Daan |
Svenja Haarmann |
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Peter van Daan |
Helianthus Gaertner |
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Alfred Dussel |
Marcel Graff |
Hinter der Bühne waren tätig:
Annekathrin Isenberg (Regieassistenz), Nina Eggers (Souffleuse),
Juliane Schulz (Maske), Andrea Rühling (Kostüme), Nino Davids und
John Simon (Beleuchtung), Eckhard Daden, Helmut Bauske, Klaus Rühling und Stefan Rühling (Bühnenbau)
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