Die Geschichte der NBA von 1950 bis 1965
1950
Mit Schreiben vom 7. Dezember 1950 beantragte die Niederdeutsche Bühne „Stormarner Speeldeel" die Eintragung in das Vereinsregister. An der Versammlung der Gründer am 15. November 1950 nahmen insgesamt 12 Personen teil. Als Vorstandsmitglieder wurden gewählt Heinz Beusen als Vorsitzender sowie der stellvertretende Bürgermeister von Ahrensburg, Herr Stadtrat Förster, und Frau Anna Böttger als Vorstandsbeisitzer gewählt.
Am „21ten März 1951" wurde die Niederdeutsche Bühne „Stormarner Speeldeel" e.V. unter der Nummer 98 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ahrensburg eingetragen.
1955
Karl-Heinz Goldenbaum, Karl Venneberg und Berthold Koch (von links)Die NBA feierte ihr 20jähriges Jubiläum mit einem sog. ernsten Spiel von Heinrich Schmidt-Barrien: „ Glocken vun güntsiet“, das im 16. Jahrhundert in einer Bauernstube spielt.
1960
Karl Venneberg und Liesel GehrmannAnlässlich des 25jährigen Jubiläums studierte man unter der Regie von Heinz Beusen das Stück „Hans Brüggemann“ ein, eine Tragödie in fünf Akten von Hans Ehrke.
Das Spiel von dem Bildschnitzer Brüggemann, der den Bordesholmer Altar schuf und dann geblendet wurde, damit er nicht noch einmal ein solches Werk schaffen konnte, hat die NBA noch einmal in der Spielzeit 2002/2003 aufgeführt.
Zum Jubiläum erhielt die NBA den Ehrenteller der Stadt Ahrensburg.
1963
Jürgen Lederer und Olly KämmererDer Alfred-Rust-Saal in der heutigen Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule wurde eingeweiht. In der Pausen- und Festhalle war extra eine Bühne gebaut worden, damit die NBA eine feste Spielstätte hatte. Für die Anlage einer vorbildlichen Beleuchtung, die durch ein großzügiges Stellwerk reguliert werden kann, sorgte der damalige Beleuchter der NBA, Berthold Koch. Unter der Bühne bekam die NBA einen Kulissenraum, eine Werkstatt und Räume für den Möbelfundus.
Zur Festaufführung zur Einweihung der Festhalle hatte die NBA das Stück „Besök vun güstern“ von Schmidt Barrien einstudiert (Uraufführung).
1965
Heinz Lettow, Elli Goetsch, Olly Kämmerer und Karl-Heinz Goldenbaum (von links)Erstmalig durfte die NBA auf dem Niederdeutschen Landesbühnentag in Schleswig eines ihrer Stücke aufführen. Die Ahrensburger spielten „Dat weer bi de Knieperkaat“, ein Heimkehrerschicksal, das von Friedrich Hans Schaefer geschrieben wurde. Heinz Beusen hatte ihn hierzu bei einem gemeinsamen Krankenhausaufenthalt ermuntert. Die Uraufführung des Stückes fand am 18.11.1964 in Ahrensburg statt.
Heinz Lettow, Rudolf Jeglinski und Helga BergZu ihrem 30. Geburtstag inszenierte Heinz Lettow für die NBA das Stück „Inske“, das von Jan Fabricius geschrieben und von Herrmann Quistorf ins Plattdeutsche übertragen wurde.
